PostHeaderIcon Laufergebnisse 2011 von Jürgen Schehl

Eisenberg 25km 2:11:14,mit ca 630 Hm eine anspruchsvolle Strecke.
Bis zur Verpflegungsstelle bei km 11 ging es immer nur leicht Bergauf und Bergab.
Ab hier folgte nun auf einer Strecke von 3-4km das erste steilere Anstieg.
Die schwerste Steigung kam nach ca 19km.Serpentinenartig zog sich die Straße ca 1km bis zur Ortschaft Stauf hoch.
Mit dem Gefühl schwerer kann es nicht mehr werden und in Gedanken schon im Ziel ging es nun wieder
flott Abwärts. Bei km 23 allerdings kam nochmals ein steiler Hammer über einen Kilometer bei dem auch
noch die letzten Reserven verbraucht wurden,bevor man dann nach einer Stadionrunde im Ziel ankam.
Wer jetzt noch ein Auge für die schöne Landschaft hat,ist hier bestens Aufgehoben.

 



Heidelberg Hm 1:44:47,mit seinen ca 300 Hm nicht ganz so schwer wie die Eisenberger Strecke.
Start war am Rande der Altstadt.Von hier aus liefen wir durch die Fußgängerzone,über die Alte Brücke
auf die andere Seite des Neckars,zum Philosophenweg auf dem dann 160Hm,fast immer mit Blick auf
den Neckar,zu überwinden waren,ehe es dann Abwärts nach Neckargemünd ging.
Von hier waren es nochmals 150Hm steil Bergauf zum Schloß bevor man dann wieder über die
Fußgängerzone im Ziel ankam.Dieser Lauf hat für jeden etwas zu Bieten,für den einen die schöne Landschaft
mit Panoramablick auf den Neckar und Heidelberg,für den anderen die Stimmung  an der Stecke durch
die vielen Zuschauer in der Altstadt.

Maximiliansau Hm 1:43:56,eher langweilige Strecke immer auf oder am Rheindamm entlang.

Rheinzabern Hm 1:51:30
Da es mit 27° für April doch ziemlich heiß war, schob ich meinen Einbruch bei Km 16 auf die hohe Temperatur, in Wirklichkeit stellte sich aber ein erster Leistungsabfall durch zu schnelles Training ein.

 

Spätestens hier hätte ich mit Blick auf Biel mehr regenerieren müssen.

Bärenfels 52,8 km, 6:17:51.
Von 47 gestarteten Läuferinnen und Läufern kamen gerade 32 ins Ziel. Hier kann man schon erkennen, wie schwierig die Strecke war. Vier Runden a 13,2 km mit jeweils ca. 350 Hm,  zum Teil sehr steil, mal über einen schmalen Steg, dann wieder weglos durchs Unterholz den Berg hoch. Nach zwei Runden wollte ich schon aufgeben, als mir eine Läuferin zurief :"Bei uns wird nicht aufgegeben. Schalte einen Gang zurück und genieße die Landschaft."
Das tat ich dann auch und brachte den Lauf noch gut zu Ende. Zu erwähnen wäre noch die Verpflegung. Schokolade, Kekse, Müsliriegel, Gummibärchen, Brötchen, sogar ein Nudelsalat. Alles war da. An Getränken gab es Mineralwasser,Tee, Malzbier, Säfte und Cola, für jeden  etwas.

Biel 100km,
nach 30km waren die Beine müde, bei km 40 kam dann das aus. Den Leistungsabfall, den ich sechs Wochen vorher in Rheinzabern noch ignorierte, jetzt wurde er Realität. Ich war total am A....!

Offenbach Hm 1:38:33,
nach gut drei Monaten Trainingspause, in denen ich überwiegend regenerative Läufe absolvierte, hatte ich mich wieder gut erholt

 

Aktualisiert (Donnerstag, den 03. November 2011 um 16:27 Uhr)

 
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